Plagiat-Check:
Seminararbeiten, Hausarbeiten

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Plagiat-Check Ihrer Seminararbeit

Unsicher, wie Sie in Ihrer Seminararbeit zitieren sollen? Wir beraten Sie gerne und unterziehen Ihre studentische Hausarbeit gern einem Plagiat-Check. Unter anderem folgende Prüfungsoptionen stehen zur Auswahl:

  • Maschineller Plagiatstest: Der computergestützte Plagiat-Check wird mit spezieller Plagiatsrecherche-Software ausgeführt, die das Internet nach übereinstimmenden Passagen durchsucht. Dies ist die unsicherste Methode, aber relativ schnell und einfach auszuführen.

  • Automatischer Direktvergleich zweier Texte: Auch hierfür nutzen wir spezielle Software. Diese vergleicht zwei Texte miteinander und zeigt alle Übereinstimmungen an.
  • Coaching zum Thema Zitieren: Wir beantworten gern persönlich alle Ihre Fragen zu den Themen Literaturverzeichnis, Fußnoten und Quellennachweise.

  • Formale Prüfung und Korrektur der Quellenverweise: Gern unterziehen wir Ihre Arbeit einer formalen Fußnotenprüfung und kontrollieren auch das Literaturverzeichnis auf Einheitlichkeit und Plausibilität.

  • Manuelle Recherche in anderen Quellen: Bei nicht digitalisierten Quellen oder komplexeren Fällen nehmen wir auch einen manuellen Abgleich zwischen Ihrer Seminararbeit und den von Ihnen benutzten Quellen vor. Hilfreich ist es, wenn Sie uns die Quellen selbst zur Verfügung stellen (etwa als Scan). Auf Wunsch übernehmen wir natürlich aber auch die Beschaffung für Sie.

Welche Plagiatsarten es gibt und was ein Plagiat überhaupt ist, erfahren Sie in unserem Infoartikel hier.

Welche Folgen hätte ein Plagiat an der Universität?

Sollten in Ihrer studentischen Hausarbeit Plagiate entdecket werden, können die Folgen je nach Schwere Ihres Vergehens und je nach Zeitpunkt der Entdeckung unterschiedlich ausfallen:

  • Bestenfalls müssen Sie die plagiierten Stellen nur korrigieren, zum Beispiel mit korrekten Quellenverweisen versehen. Das wird aber nur möglich sein, wenn die Plagiate von Ihrem Prüfer noch vor der offiziellen Abgabe entdeckt werden, die Anzahl der Plagiate sehr gering ist, es sich also um unbeabsichtigte kleinere Zitierfehler handelt und Ihr Prüfer Ihnen sehr wohlgesinnt ist.
  • Wenn die Seminararbeit offiziell eingereicht ist (aber auch schon davor), können die Plagiate als Täuschungsversuch gedeutet werden. Die Arbeit wird als nicht bestanden gewertet. Im besten Fall müssen Sie die komplette Prüfungsleistung wiederholen, also eine neue Seminararbeit zu einem neuen Thema verfassen. Im schlimmsten Fall werden Sie exmatrikuliert.
  • Sollten Plagiate erst nach Bestehen der Prüfung entdeckt werden, kann in vielen Fällen die Prüfung auch noch nachträglich als nicht bestanden bewertet werden.
  • Die Prüfungsordnungen können darüber hinaus weitere Disziplinar- oder sogar Geldtrafen im Falle von Plagiaten vorsehen.

Auch außerhalb der Universität droht Ärger

Ungemach könnte Ihnen aber auch außerhalb der Universität drohen:

  • Urheberrechtsverletzungen können gemäß § 106 des Urheberrechtsgesetzes im schlimmsten Fall mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden. Ein Plagiat innerhalb Ihrer Seminararbeit ist nichts anderes als eine solche Urheberrechtsverletzung.
  • Strafbar machen können Sie sich auch dann, wenn Sie beim Einreichen Ihrer Seminararbeit an Eides statt wahrheitswidrig erklärt haben, die Arbeit selbst verfasst zu haben und keine außer den genannten Quellen verwendet und/oder alle Entnahmen als solche korrekt gekennzeichnet zu haben. Auch in diesem Fall sind gemäß § 156 Strafgesetzbuch Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen möglich.
  • Darüber hinaus könnte Sie der wahre Urheber des plagiierten Textes auf Schadenersatz verklagen. Schließlich haben Sie sein geistiges Eigentum ohne Erlaubnis und ohne eine sonstige rechtliche Legitimation verwendet.
  • Nicht zu unterschätzen ist schließlich der mögliche Imageschaden: Sollte Ihr Vergehen außerhalb Ihrer Universität bekannt werden (im Freundes-, Familien-, Kollegenkreis), ist Ihr wissenschaftlicher und persönlicher Ruf nachhaltig geschädigt.

Verjähren Plagiate?

Unter rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten bleibt ein Plagiat immer ein Plagiat. In der Praxis gibt es jedoch Regelungen, die eine Verfolgung zeitlich zumindest einschränken:

  • In vielen Prüfungsordnungen sind Verjährungsfristen vorgesehen. Nach Ablauf der Frist, häufig fünf Jahre, kann eine Prüfung nicht mehr angefochten werden.
  • Nach deutschem/europäischen Recht erlischt das Urheberrecht siebzig Jahre nach dem Tod des Autors. Zivilrechtliche Schadensersatzansprüche des Autors beziehungsweise des Rechteinhabers sind dann nicht mehr möglich.

Wie Plagiate und Zitierfehler vermeiden?

Es gibt viele Ratgeber zum Thema Zitieren. Die meisten Universitäten, Fakultäten und sogar einzelne Prüfer stellen ihren Studenten häufig außerdem Richtlinien für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten bereit. In diesen Style Guides wird auch die Zitierweise behandelt. Im Zweifel sollten Sie sich immer an die Vorgaben Ihrer Universität, Ihrer Fakultät und Ihres Prüfers halten.

Vorsicht ist bei kostenlosen Plagiatssuch-Programmen geboten. Sie versprechen schnelle Absicherung gegen unbeabsichtigte Plagiate. Maschinelle Prüfungen sind jedoch grundsätzlich mit einigen Nachteilen verbunden. Kostenlose Exemplare sind erfahrungsgemäß noch unzuverlässiger.

Im Zweifel kann eine professionelle Beratung oder Plagiatsprüfung durch erfahrene Zitierexperten und Plagiatsprüfer sinnvoll sein. Plagiatsprüfungen sind schon seit vielen Jahren der Schwerpunkt unserer Tätigkeit: Gern unterstützen unsere Plagiatsgutachter Sie beim korrekten Umgang mit Quellen.

Weitere Unterstützung für Ihre Hausarbeit

Studenten nehmen neben der Plagiatsprüfung auch gern folgende Dienstleistungen in Anspruch:

  • Lektoratsservice Mehr >>
  • Schreibvorbereitendes oder schreibbegleitendes Coaching Mehr >>
  • Formatierung Mehr >>
  • Druck in Top-Qualität Mehr >>

Plagiatskontrollen für Dozenten, Prüfer usw.

Hat Ihr Prüfling Ihnen eine verdächtige Hausarbeit vorgelegt? Gern gehen wir Ihrem Anfangsverdacht nach. Wir recherchieren im Internet und in einschlägiger Literatur. Bei manchen Hausarbeiten reicht bereits ein maschineller Plagiat-Check aus. Am Ende erhalten Sie ein neutrales Plagiatsgutachten mit allen von uns nachgewiesenen Plagiaten innerhalb der von Ihnen eingereichten Seminararbeit.

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